Schlagersänger Heino von Leo XIV. im Vatikan empfangen
Papst Leo XIV. hat den deutschen Schlagersänger Heino im Vatikan empfangen. Das Treffen fand laut einem Bericht der "Bild-Zeitung" bereits am vergangenen Samstag in der päpstlichen Privatbibliothek im Apostolischen Palast statt. "Die Begegnung mit Papst Leo XIV. hat mich tief bewegt und bedeutet mir unendlich viel. Es war eine Sternstunde meines Lebens. Für mich ist Papst Leo das freundliche Gesicht der Kirche und ein Mann des Friedens", zitierte die Zeitung den 87-Jährigen. Laut "Bild" bestätigte der Vatikan den Besuch des Sängers im Apostolischen Palast; bei der Begegnung habe es sich um eine Privataudienz gehandelt.
"Papst Leo begrüßte uns auf Deutsch und sagte, er freue sich, dass wir gekommen seien. Ich erzählte ihm dann von meinen mehr als 250 Kirchenkonzerten und dass ich bei diesen Auftritten mein Publikum generationsübergreifend dazu aufrufe, immer wieder den Weg in die Kirche zu finden", so Heino weiter. Der Sänger wurde bei dem Besuch nach Angaben von "Bild" von seinem Manager Helmut Werner begleitet. Heino habe Leo XIV. eine Goldene Schallplatte seines Albums "Frieden auf Ewigkeit" mit der Gravur "Hoffnungsträger Papst Leo XIV" geschenkt. Der Papst wiederum habe dem Sänger einen Rosenkranz überreicht und ihn gesegnet.
"Als die Einladung kam, sind mir die Tränen gekommen"
Wie die Zeitung weiter berichtete, habe Heinos Manager dem Papst vor einigen Monaten einen Brief geschrieben. "Darin schrieb er, dass es mir ein inniges Bedürfnis sei, seine Heiligkeit persönlich zu treffen. Als ich die Einladung einen Tag vor Heiligabend bekam, sind mir die Tränen gekommen", sagte der Sänger. Er habe dem Papst erzählt, dass ihm der Glaube nach dem Tod seiner Frau Hannelore im Jahr 2023 Kraft gegeben habe. "Es stimmt mich traurig, dass Hannelore bei meinem Treffen mit dem Papst nicht mehr dabei sein konnte. Aber sie hat ganz sicher von oben zugeschaut", so Heino.
Bereits kurz nach der Wahl von Leo XIV. im Mai vergangenen Jahres hatte sich Heino mit Blick auf das neue Kirchenoberhaupt hoffnungsvoll gezeigt. "Seine erste Rede hat mich und meine kleine Familie sehr beeindruckt", sagte der Musiker damals. Der erste Eindruck des neuen Pontifex sei überaus sympathisch: "Ich wünsche dem neuen Papst, dass er die Kirche wieder eint und für alle Gläubigen ein offenes Ohr hat." Heino stammt eigenen Angaben zufolge aus einer "sehr katholischen Familie". Unter anderem seien zwei Cousins Pastoren gewesen, sein Großvater habe zudem im Kölner Dom die Orgel gespielt. (stz)
