"All das ist gefälscht"

Erzdiözese Wien warnt vor Betrug im Namen von Kardinal Schönborn

Veröffentlicht am 03.02.2026 um 14:43 Uhr – Lesedauer: 

Wien ‐ Immer mehr Online-Betrugsversuche mit dem Namen von Kardinal Schönborn: Die Erzdiözese Wien warnt vor Fake-Profilen, KI-generierten Videos und dubiosen Links. Für Betroffene gibt es nützliche Tipps.

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Die Erzdiözese Wien warnt vor gefälschten Online-Profilen, Fake-Videos und betrügerischen Nachrichten im Namen von Kardinal Christoph Schönborn. In den vergangenen Wochen seien zahlreiche Fake-Accounts von Schönborn aufgetaucht – auf Instagram, Facebook, Telegram. Zudem gebe es KI-generierte YouTube-Videos. "Menschen erhalten vermeintlich persönliche Nachrichten des Kardinals, in Werbeclips wirbt er angeblich für dubiose Produkte. All das ist gefälscht", teilte die Erzdiözese am Dienstag mit.

Der ehemalige Erzbischof von Wien nutze selbst keine sozialen Medien und keine Messenger-Dienste, hieß es. Seine offiziellen Accounts auf Facebook, Instagram, "X" und Bluesky würden in seinem Auftrag von einer Redaktion betreut. Jede persönliche Nachricht, die scheinbar von ihm stamme, sei immer ein Betrugsversuch.

Typische Warnsignale seien neu angelegte oder inhaltsarme Profile, auffällige KI-Videos, persönliche Anreden ohne Zusammenhang und Bitten, auf Links zu klicken. "Wer eine solche Nachricht erhält, sollte sofort vorsichtig sein", so die Warnung der Erzdiözese. Im Falle eines entdeckten Betrugsversuchs unter dem Namen des Kardinals wird geraten, keine angefügten Links anzuklicken und nicht zu antworten. Zudem wird empfohlen, den Vorfall bei der jeweiligen Plattform und der Erzdiözese zu melden. (KNA)