Papst Leo XIV. verurteilt Terror in Nigeria
Papst Leo XIV. hat die brutalen Angriffe auf verschiedene Gemeinden in Nigeria verurteilt. Die Attacken mit vielen Toten hätten bei ihm Schmerz und Sorge ausgelöst, sagte Leo XIV. am Sonntag im Vatikan. "Ich versichere alle Opfer von Gewalt und Terrorismus meiner Verbundenheit im Gebet". Zudem hoffe das Kirchenoberhaupt, dass die zuständigen Behörden weiterhin entschlossen daran arbeiteten, die Sicherheit und den Schutz des Lebens jedes Bürgers zu gewährleisten.
Damit reagierte der Papst auf diverse Angriffe der vergangenen Tage in Nigeria. Sowohl im Westen als auch im Norden des Landes hatten schwer bewaffnete Banden mehrere Dörfer überfallen, Menschen verschleppt und getötet. Neben islamistischen Attacken kommt es landesweit immer wieder zu Entführungen und Überfällen durch bewaffnete Banden. Das gilt zunehmend auch in Gegenden, die früher als vergleichsweise stabil galten.
Beistand für Betroffene
Unterdessen hat der Pontifex den Betroffenen der jüngsten schweren Unwetter seinen Beistand zugesichert. Er bete für die Bevölkerung Portugals, Marokkos, Spaniens, und insbesondere für die Menschen in Andalusien und Süditalien.
Im Speziellen erwähnte Leo XIV. die Gemeinde Niscemi auf Sizilien, die von einem gewaltigen Erdrutsch betroffen ist. Rund 1.500 Menschen mussten ihre Häuser an der Abbruchkante verlassen. "Ich ermutige die Gemeinden, unter dem mütterlichen Schutz der Jungfrau Maria vereint und solidarisch zu bleiben", sagte der Papst. (mtr/KNA)
