"...dann wird sich das auch durchsetzen"

Erzbischof Grünwidl fordert Änderungen für Frauen in der Kirche

Veröffentlicht am 01.04.2026 um 16:44 Uhr – Lesedauer: 

Wien ‐ Frauen in Beratungsgremien und der Priesterausbildung: Dafür fordert der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl konkrete Schritte. Doch dem stehen bislang noch Regeln entgegen.

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Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl fordert Veränderungen in der Kirche – insbesondere in der "Frauenfrage". "Wenn wir die Ergebnisse der jüngsten Weltsynode ernst nehmen, dann müssen sich auch manche Bestimmungen, Traditionen und auch kirchenrechtliche Regelungen ändern", sagte er im Interview der österreichischen Nachrichtenagentur Kathpress.

Konkret plädiert Grünwidl für gemischt besetzte Beratungsgremien, in denen nicht nur geweihte Männer, sondern auch Frauen vertreten sind. Im Wiener Bischofsrat haben bereits drei Frauen Stimmrecht. Zugleich bremsten bestehende kirchenrechtliche Vorgaben eine stärkere Einbindung von Frauen, etwa in der Priesterausbildung. "Wenn diese Frage vom Heiligen Geist kommt und wenn das ein Zeichen der Zeit ist, dann wird sich das auch durchsetzen und wird das in der Kirche geschehen." (KNA)