Papst Leo XIV.: Eucharistie unerlässlich am Sonntag
Papst Leo XIV. hat die Bedeutung der Eucharistiefeier hervorgehoben. "Um den Sonntag zu heiligen, ist die Feier der Eucharistie unerlässlich", sagte er am Mittwoch bei der Generalaudienz im Petersdom. Die Teilnahme an der Feier "kann weder durch eine bloß virtuelle Anwesenheit ersetzt werden noch erschöpft sie sich in einer rein passiven Zusammenkunft", so der Pontifex. Die liturgische Versammlung verwirkliche sich vielmehr in der "tätigen Teilnahme" der Gläubigen.
Zugleich rief der Papst dazu auf, die bestmöglichen Bedingungen dafür zu schaffen, damit auch Menschen, die sonntags arbeiten müssen, an der Messe teilnehmen können. Leo XIV. erinnerte in diesem Zusammenhang an die besondere Bedeutung des Sonntags im Kirchenjahr. Bereits die Väter des Zweiten Vatikanischen Konzils (1962–1965) hätten in der Konstitution über die Liturgie den Sonntag als "Ur-Feiertag" und als "Fundament und Kern des ganzen liturgischen Jahres" bezeichnet.
Auch die Bezeichnung des Sonntags als "Tag des Herrn" griff der Papst auf. Selbst in Sprachen, in denen sich eine Bezeichnung im Sinne von "Tag der Sonne" – etwa Sunday oder Sonntag – durchgesetzt habe, lasse sich eine Verbindung zu Christus erkennen. Christus sei die wahre "Sonne der Gerechtigkeit", die jeden Menschen erleuchte, so Leo XIV. (mtr)
