Auch für Synodalen Weg: Land NRW verleiht Sternberg Verdienstorden
Der ehemalige Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Thomas Sternberg, wird mit dem Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet. "Professor Thomas Sternberg hat als Leiter des Franz-Hitze-Hauses, Präsident des Zentralkomitees der deutschen Katholiken und Präsident der Kunststiftung NRW Bildung, kirchlichen Dialog und Kultur nachhaltig geprägt", heißt es in einer Pressemitteilung des Landes. "Mit seinem Einsatz für den Synodalen Weg, die Erinnerung an jüdisches Leben in Deutschland sowie für Kunst und Kultur hat er das Gemeinwohl in Nordrhein-Westfalen und darüber hinaus in besonderer Weise gefördert."
Sternberg ist eine von 16 Personen, denen Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) am kommenden Montag in der Staatskanzlei in Düsseldorf den Verdienstorden verleihen wird. "Traditionell ehrt die Landesregierung mit dem Landesverdienstorden gesellschaftlich besonders engagierte Bürgerinnen und Bürger für ihre herausragenden Leistungen für das Land Nordrhein-Westfalen und seine Menschen", heißt es in der Mitteilung. Neben Sternberg werden unter anderem Veronica Ferres, Thomas Kutschaty und Franz Müntefering ausgezeichnet.
Der im nordrhein-westfälischen Elspe geborene Sternberg war von 1988 bis 2016 Direktor der Katholischen Akademie Franz-Hitze-Haus im Bistum Münster. Von 2015 bis 2021 war er Präsident des ZdK. Gemeinsam mit dem Münchner Kardinal Reinhard Marx rief er 2019 den Synodalen Weg der Kirche in Deutschland ins Leben. Bis zu seinem Ende als ZdK-Präsident 2021 war er Co-Präsident des Reformprojekts. Anschließend nahm er als Mitglied der Synodalversammlung weiter an den Sitzungen teil. (cbr)
