Verbesserung der angespannten Beziehungen?

Trump, Vance und Rubio erhalten von Papst Leo XIV. signierte Baseballs

Veröffentlicht am 27.08.2026 um 19:10 Uhr – Lesedauer: 

Rom/Washington  ‐ Seit Monaten sind die Beziehungen zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan konfliktbeladen. Doch nun zeichnet sich Entspannung ab: Der US-Botschafter beim Papst versucht es mit Baseball-Diplomatie.

  • Teilen:

Der US-Botschafter beim Heiligen Stuhl, Brian Burch, hat sich bei einem Heimatbesuch in Washington mit ungewöhnlichen Mitteln für eine Verbesserung der Beziehungen zwischen dem Weißen Haus und dem Vatikan eingesetzt. Er überbrachte seinen Vorgesetzten in der amerikanischen Hauptstadt mehrere von Papst Leo XIV. am 14. Juli handsignierte Baseballs.

Auf Sozialen Medien dokumentierte Burch am Donnerstag die Geste mit Fotos. Sie zeigen unter anderem Vizepräsident JD Vance und Außenminister Marco Rubio, die sich augenscheinlich über das Geschenk aus Rom freuen.

Signiert hat der aus Chicago stammende Papst die Lederbälle mit "Leo XIV. 7-14-26". Am 14. Juli, dem amerikanischen Unabhängigkeitstag, hatte Burch als erster US-Botschafter den Papst in seiner Residenz in Rom zu Gast und feierte mit ihm im Familienkreis den Nationalfeiertag.

"Partner für den Weltfrieden"

In seinem Post erklärt der Botschafter, er habe mit Präsident Donald Trump, Vizepräsident Vance und Außenminister Rubio über die Zusammenarbeit zwischen den USA und dem Heiligen Stuhl gesprochen. Es gehe darum, "wie wir Partner sein können, um Weltfrieden und Religionsfreiheit zu fördern".

In den vergangenen Monaten hatte es wiederholt Meinungsverschiedenheiten zwischen Trump und Papst Leo XIV. gegeben, die offen über Mitteilungen und Statements ausgetragen wurden. Inhaltlich ging es um den Krieg gegen den Iran sowie um Maßnahmen gegen Migranten in den USA. In beiden Fällen hatte der Papst das Vorgehen der US-Regierung kritisiert. Darauf hatte Trump mit einer Beschimpfung des Papstes reagiert. (KNA)