Man lehne Ausnutzung des Glaubens für Geld ab

Peruanische Bischöfe warnen bei Papstbesuch vor Betrügern

Veröffentlicht am 31.08.2026 um 11:40 Uhr – Lesedauer: 

Lima ‐ Ein Treffen mit dem Papst gegen Geld? Betrüger werben mit solchen Angeboten vor der Lateinamerika-Reise von Papst Leo XIV. Nun melden sich die peruanischen Bischöfe zu Wort.

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Die Peruanische Bischofskonferenz warnt vor Betrügern im Vorfeld des Besuchs von Papst Leo XIV. in dem Land. "Die Peruanische Bischofskonferenz fordert keine Zahlungen und erhebt keinerlei Gebühren für den Zugang zu Segnungen, Begegnungen mit dem Heiligen Vater, Fotos, Treffen oder ähnlichen Aktivitäten", schreibt die Bischofskonferenz in einer Mitteilung aus der vergangenen Woche. Sie reagiert damit auf "betrügerische Werbung, die unseren Namen und unser Logo missbräuchlich verwendet, um Geld zu erbitten".

"Die Peruanische Bischofskonferenz lehnt die Ausnutzung des Glaubens, von Kirchenlogos und der Person des Heiligen Vaters zu betrügerischen Zwecken ab und verurteilt diese", heißt es weiter. Zuvor waren Werbeanzeigen aufgetaucht, die gegen Geld etwa angebliche Plätze beim Papst-Segen sowie persönliche Treffen mit dem Pontifex verkauften.

Papst Leo XIV. besucht vom 6. bis zum 17. November Uruguay, Argentinien und Peru. Laut dem Vatikan werde das Kirchenoberhaupt in Uruguay Montevideo, Paysandú und Florida besuchen, in Argentinien Buenos Aires, Córdoba und Luján sowie in Peru Lima, Chiclayo, Cusco und Pucallpa. (cph)