"Baby-Bischofs-Kurs" in Rom – ein Thema dominiert

Die päpstliche Sozialenzyklika "Magnifica humanitas" prägt den sogenannten Baby-Bischofs-Kurs in Rom. Der Wiener Erzbischof Josef Grünwidl berichtet in einem aktuellen Instagram-Video, das Lehrschreiben begleite die in den vergangenen Monaten neu ernannten Bischöfe aus aller Welt bei der neuntägigen Schulung "wie ein roter Faden". Grünwidl nimmt noch bis Donnerstag an dem Einführungskurs teil.
Man komme im Rahmen der Fortbildung mit Kurienkardinälen, -erzbischöfen und anderen Entscheidungsträgern des Vatikans zusammen, erklärt Grünwidl. In Vorträgen und Impulsen überlege man in verschiedenen Aspekten: "Was heißt es in der heutigen Zeit Bischof zu sein?"
Insgesamt sind knapp 150 Bischöfe aus fünf Kontinenten zu dem von mehreren Vatikanbehörden organisierten Einführungskurs versammelt. Die vielen Begegnungsmöglichkeiten mit Bischöfen aus der ganzen Welt seien spannend, so der Wiener Erzbischof. "Thailand oder Kolumbien, Afrika, Indien... Es ist wirklich eine bunte Gemeinschaft und es wird Weltkirche erfahrbar." Aus dem deutschsprachigen Raum nehmen auch der Hildesheimer Diözesanadministrator, Weihbischof Martin Marahrens, sowie die Weihbischöfe Joshy Pottackal (Mainz) und Johannes Zehe (Hamburg) am aktuellen Bischofskurs teil. – Der 63-jährige Josef Grünwidl war im Januar im Wiener Stephansdom zum Bischof geweiht und in sein Amt als Erzbischof von Wien eingeführt worden. (KNA)