Habilitationsschrift zur Eucharistie

Karl-Rahner-Preis geht an Duisburger Theologen

Veröffentlicht am 11.09.2026 um 11:45 Uhr – Lesedauer: 

Innsbruck/München ‐ Wie kann etwas zugleich sichtbar und unsichtbar sein? Genau solchen Gegensätzen des christlichen Glaubens widmet sich Jonas Maria Hoff in seiner Arbeit. Dafür bekommt der Theologe nun den Karl-Rahner-Preis.

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Der Theologe Jonas Maria Hoff erhält den Karl-Rahner-Preis. Er wird für seine Habilitationsschrift zu scheinbar widersprüchlichen Aspekten des christlichen Glaubens ausgezeichnet, wie die Karl-Rahner-Stiftung mitteilte. Der Preis soll voraussichtlich im Frühjahr 2027 überreicht werden.

Hoff habilitierte sich in diesem Jahr mit der Arbeit an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Erfurt. Darin geht es um das Sakrament der Eucharistie. Die Eucharistie vereine Endliches und Unendliches, Sichtbares und Unsichtbares sowie Materielles und Immaterielles, hieß es.

Berühmter Theologe als Namensgeber

Der Karl-Rahner-Preis würdigt herausragende wissenschaftliche Arbeiten, die sich mit dem Jesuiten und Theologen Karl Rahner (1904–1984, Foto oben), seinem Werk und seinen Themen befassen oder einen innovativen Beitrag zur Theologie leisten. Die Auszeichnung wurde 1985 von der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität Innsbruck ins Leben gerufen und wird heute jährlich von der Karl-Rahner-Stiftung mit Sitz in München vergeben.

Hoff wurde 1995 geboren und studierte katholische Theologie, Germanistik und Bildungswissenschaften an der Universität Bonn, wo er 2021 promovierte. Gastdozenturen führten ihn unter anderem nach Malta, Athen und Thessaloniki. Seit Oktober 2025 vertritt Hoff die Professur für Systematische Theologie am Institut für Katholische Theologie der Universität Duisburg-Essen. (KNA)