Weitere Zusammenarbeit

Trump beruft Bischof Barron in Religionsfreiheits-Kommission

Veröffentlicht am 17.09.2026 um 14:40 Uhr – Lesedauer: 

Washington ‐ Die Religionsfreiheit bleibt ein wichtiges Thema für die US-Regierung. Präsident Donald Trump setzt dabei erneut auf einen prominenten Bischof und beruft Robert Barron in eine weitere Kommission.

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US-Präsident Donald Trump setzt seine Zusammenarbeit mit Bischof Robert Barron fort. Trump berief den Oberhirten von Winona-Rochester im Bundesstaat Minnesota in die Kommission für internationale Religionsfreiheit. Das gab das Gremium am Mittwoch bekannt. Barron selbst zeigte sich erfreut über die Einladung. In den sozialen Medien schrieb er: "Es war mir eine Ehre, die Einladung von Präsident Trump anzunehmen."

Barron wurde bereits 2025 von Trump in die "Religious Liberty Commission" (Kommission für Religionsfreiheit) berufen. Die Kommission wurde per Executive Order am 1. Mai 2025 eingerichtet und soll die US-Regierung zu Fragen der Religionsfreiheit beraten und Empfehlungen ausarbeiten. Nun ist Barron zudem Mitglied in der Kommission für internationale Religionsfreiheit, die vor über dreißig Jahren durch ein Gesetz des Kongresses geschaffen wurde. Das Gremium hat die Aufgabe, sowohl den Präsidenten als auch den Kongress in Fragen zu beraten, die den Schutz und die Stärkung der Religionsfreiheit weltweit betreffen. Die Kommission soll ihrem Auftrag nach strikt überparteilich sein; ihre Mitglieder werden von führenden Vertretern beider großen politischen Parteien ausgewählt.

Zu den angesehenen Katholiken, die im Laufe der Jahre Teil der Kommission waren, gehörten der inzwischen emeritierte Erzbischof von Philadelphia, Charles Chaput, sowie der im März dieses Jahres verstorbene frühere Bischof von Rockville, William Murphy. Auch Jesuitenpater und Autor Thomas Reese gehörte dem Gremium an. Dazu sagte Barron: "Ich empfinde es als Privileg, mich in ihre Reihe einreihen zu dürfen." (mtr)