Wegen Timmerevers-Rücktritt

Gründung der bundesweit ersten ökumenischen Akademie liegt auf Eis

Veröffentlicht am 19.09.2026 um 10:07 Uhr – Lesedauer: 

Dresden ‐ Die geplante ökumenische Akademie in Sachsen kommt vorerst nicht. Der Rücktritt von Bischof Heinrich Timmerevers verändert die Planung. Ob und wann das Vorhaben weitergeht, hängt vom neuen Bischof ab. Das kann dauern.

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Die in Sachsen geplante Gründung einer bundesweit ersten ökumenischen Akademie auf Landesebene liegt vorläufig auf Eis. Aufgrund des überraschenden Rücktritts des Dresdner Bischofs Heinrich Timmerevers wird die Fusion der katholischen und der evangelischen Akademie aufgeschoben, bis ein neuer Bischof im Amt ist, wie das Bistum Dresden-Meißen und die sächsische Landeskirche am Freitag mitteilten. Das dürfte erfahrungsgemäß mindestens ein Jahr dauern.

Die beiden Kirchen hatten im Frühjahr 2024 erklärt, sie prüften, ob mit Beginn des Jahres 2026 eine gemeinsame Akademie in Sachsen etabliert werden könne. Nun hieß es, die bewährte Kooperation in der Gestaltung und Ausrichtung der Programmarbeit werde weiter vertieft. "An dem begonnenen gemeinsamen Weg wird vollumfänglich festgehalten." Angesichts geringer werdender Ressourcen gelte es, die Kräfte zu bündeln. Im thüringischen Teil des Bistums Dresden-Meißen gibt es bereits seit Jahren auf Regionalebene die ökumenische Akademie Gera/Altenburg in Kooperation mit evangelischen Trägern. (KNA)