Papst Leo XIV. empfängt Bischof Wilmer
Bischof Heiner Wilmer, Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz (DBK), ist von Papst Leo XIV. in Privataudienz empfangen worden. Das teilte das vatikanische Presseamt am Montag mit. Laut Bischofskonferenz ging es in dem Gespräch um die Verkündigung des Evangeliums und in diesem Zusammenhang auch um die Situation der Kirche in Deutschland. Zudem habe Wilmer dem Papst für das Vertrauen angesichts seiner Berufung als Bischof von Münster gedankt.
Wilmer (64), der bislang Bischof von Hildesheim ist, war am Donnerstag nach der Wahl durch das Münsteraner Domkapitel vom Papst zum neuen Bischof von Münster ernannt worden. Seine Amtseinführung ist für den 21. Juni geplant. Die deutschen Bischöfe hatten Wilmer am 24. Februar zu ihrem Vorsitzenden gewählt. Wilmer wurde bereits im November vom seit Mai amtierenden Papst in Privataudienz empfangen.
Wilmer hatte zuvor angekündigt, beim Vatikan eine Erlaubnis für die Predigt von Laien in Eucharistiefeiern zu beantragen. "Wir haben vereinbart, dass ich dies bei meinem nächsten Besuch in Rom mitnehmen und auch noch einmal vor Ort im Gespräch erläutern und dafür werben werde", sagte Wilmer zum Abschluss der DBK-Frühjahrsvollversammlung in Würzburg. (tmg/KNA)
30.3., 13:52 Uhr: Ergänzt um Stellungnahme der DBK.
