Umweltschutz in der Kirche

Schweizer Bischöfe: Einsatz für die Schöpfung darf nicht nachlassen

Veröffentlicht am 01.09.2026 um 16:30 Uhr – Lesedauer: 

Fribourg ‐ In der Schweiz haben die Bischöfe davor gewarnt, dass der von Papst Franziskus gepredigte Schutz der Umwelt unwichtig wird. Sie wollen das auch spirituell ausdrücken.

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Die Schweizer Bischofskonferenz (SBK) hat dazu aufgerufen, den Schutz der Umwelt nicht zu vernachlässigen. Sie sollten im "Engagement für die Bewahrung der Schöpfung nicht nachlassen", schreiben die Bischöfe und Territorialäbte der Schweiz in einem Aufruf, der am Dienstag veröffentlicht wurde. "Gefordert sind sowohl Sensibilisierung im persönlichen und öffentlichen Leben als auch konkrete Schritte in der Umsetzung."

Konkret empfiehlt die SBK, dass in allen kirchlichen Einrichtungen Maßnahmen ergriffen werden, die umweltschädliche Emissionen reduzieren und Ressourcen sorgsam einsetzen. In Anlehnung an eine Initiative von den Philippinen regt sie an, einen Schöpfungstag im Frühherbst einzuführen, um dem "Anliegen auch spirituell Ausdruck zu verleihen". Er soll entweder am Eidgenössischen Dank-, Buß- und Bettag oder an einem anderen Tag während der Schöpfungszeit stattfinden. Eine Klimakollekte in den Pfarreien in der gesamten Schweiz ist ebenfalls geplant.

Die Schweizer Bischofskonferenz schließt sich mit dem Aufruf an Papst Franziskus an. Er hatte am 24. Mai 2015 seine Enzyklika "Laudato Si'" veröffentlicht. Darin rief er zu einer grundlegenden "ökologischen Umkehr" auf, um globale Umweltzerstörung und den Klimawandel zu stoppen. (chd)