Weitere lebensbedrohlich Verletzte

Priester in Kloster bei Messerangriff getötet – Erzbischof: "Tragödie"

Veröffentlicht am 24.09.2026 um 16:35 Uhr – Lesedauer: 

Warschau ‐ Mord an einem Priester in Polen: In einem Kloster ist der Geistliche bei einem Messerangriff getötet worden, vier weitere Menschen wurden verletzt. Der mutmaßliche Täter trug einen ausländischen Ausweis bei sich.

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Bei einem Messerangriff auf dem Gelände eines Klosters in Jaroslaw im Südosten Polens ist ein Priester getötet worden. Entsprechende Medienberichte hat der Erzbischof von Przemysl, Adam Szal, bestätigt, wie die österreichische Presseagentur Kathpress berichtet. Szal sprach von einer "Tragödie" und rief zum Gebet für alle Betroffenen der Attacke auf. Demnach wurden vier weitere Menschen teils lebensbedrohlich verletzt, darunter zwei Priester.

Ministerpräsident Donald Tusk verurteilte in einer ersten Reaktion den "brutalen Angriff". Hintergründe und auch der genaue Ablauf der Tat, die sich am Donnerstagvormittag ereignete, waren vorerst noch unklar. Die Polizei teilte mit, einen 31 Jahre alten mutmaßlichen Täter festgenommen zu haben. Der Mann soll einen ukrainischen Pass bei sich getragen haben.

Der Angriff ereignete sich auf dem Areal eines Benediktinerinnenklosters, in dem sich ein Exerzitienhaus und eine kirchliche Bildungseinrichtung befinden. Erst am Mittwoch wurde in Polen ein 52-Jähriger wegen der Ermordung eines Priesters zu 30 Jahren Haft verurteilt. Das Motiv sei in diesem Fall Raubmord gewesen. (KNA)