In seiner Sommerauszeit

Papst Leo besucht Benediktinerabtei Montecassino – Gebet für Frieden

Veröffentlicht am 20.07.2026 um 16:30 Uhr – Lesedauer: 

Vatikanstadt ‐ Privater Klosterbesuch während der Sommerpause: Papst Leo XIV. hat am Montag in Montecassino für Frieden gebetet und anschließend noch mit der dortigen traditionsreichen Benediktinergemeinschaft zu Mittag gegessen.

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In seiner Sommerauszeit hat Papst Leo XIV. am Montag einen Ausflug zu den Benediktinern von Montecassino unternommen. Wie die vatikanische Pressestelle mitteilte, handelte es sich um einen privaten Besuch des Klosters und seiner Gemeinschaft. Leo XIV. habe am Grab des Ordensgründers Benedikt von Nursia um Frieden in den Konfliktregionen der Welt gebetet. Bevor er zu seiner Sommerresidenz nach Castel Gandolfo zurückkehrte, habe er noch mit den Ordensleuten der traditionsreichen Abtei zu Mittag gegessen.

Die um 529 gegründete Abtei Montecassino ist das Mutterkloster der Benediktiner. Sie liegt auf einem felsigen Hügel zwischen Rom und Neapel. Dort schrieb der heilige Benedikt von Nursia (480–547) seine Ordensregel für das Zusammenleben der Gemeinschaft. Die Benediktiner sind die älteste heute noch bestehende klösterliche Bewegung der katholischen Kirche im Westen.

Bei der Schlacht um Monte Cassino gegen Ende des Zweiten Weltkriegs wurde das Kloster 1944 vollständig zerstört. Der Wiederaufbau nach Originalplänen dauerte knapp zwei Jahrzehnte. (KNA)

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