Warum Jesus am Kreuz gestorben ist
Aufgekreuzt - 13.07.2026 (00:25:55)

Warum Jesus am Kreuz gestorben ist

Dass Jesus für die Menschen am Kreuz gestorben ist, gehört zu den zentralen Inhalten des christlichen Glaubens. Nur: Was bedeutet das? Darüber spricht Host Christoph Paul Hartmann mit der Fribourger Dogmatikerin Veronika Hoffmann.
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Kalenderblatt
Angelo von Acri

Angelo von Acri

Angst vor Entscheidungen? Dann könnte Angelo von Acri (1669-1739) der richtige Patron sein, denn dieses Problem kannte er nur allzu gut. Er wurde 1669 im ländlichen Acri als Lucantonio Falcone geboren. Sein Vater starb früh. Darum wurde er von seinem Onkel, einem Diözesanpriester, erzogen. Als der jugendliche Lucantonio dem charismatischen Franziskaner Antonio da Olivadi begegnete, war er Feuer und Flamme. Zum Entsetzen seiner Mutter stand sein Entschluss fest: Er wollte auch Ordensmann werden! Kurz darauf trat er den Kapuzinern bei – nur um wenig später wegzulaufen. Die Aussicht auf ein solch entbehrungsreiches Leben ließ in ihm Panik aufsteigen. Stattdessen wollte er nun doch heiraten und sein Onkel unterstützte ihn darin. Doch Lucantonio fand keinen Frieden, nahm all seinen Mut zusammen und trat ein Jahr später wieder ein. Er wurde eingekleidet und erhielt den Ordensnamen Angelo (Engel). Bekanntlich macht das Gewand noch keinen Ordensmann – er geriet wieder in Panik und lief fort. Es brauchte einen dritten Anlauf, damit sich Angelo endgültig für diesen Lebensweg entscheiden konnte. Die älteren Mitbrüder ließen es sich jedoch nicht nehmen, ihn spöttelnd den "pendelnden Novizen" zu nennen. Doch die Geduld des Ordens zahlte sich aus: Angelo wurde ein begnadeter Prediger und Seelsorger, der fruchtbar in Mittel- und Süditalien wirkte. Als er nach 38 Jahren unermüdlicher pastoraler Arbeit am 30. Oktober 1739 starb, hatten die Gläubigen längst neue Namen für ihn gefunden: Sie nannten ihn "Apostel des Südens" und "Engel des Friedens". Papst Franziskus sprach ihn 2017 heilig.

Heutige Kapuziner siehe Bild.

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