Die vielen Sprachen des Gottesdienstes
Aufgekreuzt - 02.03.2026 (00:28:38)

Die vielen Sprachen des Gottesdienstes

Früher wurde vor allem auf Latein Gottesdienst gefeiert, heute sind es mehrheitlich die Volkssprachen. Was macht das mit der Liturgie? Darüber spricht Host Christoph Paul Hartmann mit dem Linzer Liturgiewissenschaftler Ewald Volgger.
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Kalenderblatt
Katharine Drexel

Katharine Drexel

Geld allein macht bekanntermaßen nicht glücklich – aber richtig eingesetzt kann es die Welt ein klein wenig besser machen. Katherine Drexel (1858-1955) stammte aus einer reichen Familie mit österreichischen Wurzeln und wurde 1858 in Philadelphia geboren. Ihr Vater war ein erfolgreicher Investmentbanker. Katherine erhielt eine exzellente Bildung durch Privatlehrer und unternahm zahlreiche Reisen durch Nordamerika und Europa. Gleichzeitig engagierte sich die tiefreligiöse Familie in der Armenfürsorge: Dreimal die Woche öffneten die Drexels ihr Haus für Bedürftige. Katherines besondere Sorge galt seit einer Reise in den Westen der USA besonders den ausgebeuteten Indigenen, deren Leid ihr keine Ruhe ließ. 1887 bat Katherine Papst Leo XIII. in einer Privataudienz, er möge Missionare entsenden – die Kosten wolle sie tragen. Sie solle selber Missionarin werden, antwortete der Papst. Zu diesem Zeitpunkt war Katherines Vater bereits verstorben und sie als reiche Erbin eine begehrte Heiratskandidatin. 1889 trat sie den Barmherzigen Schwestern bei. Kurz nach ihrer ersten Profess rief Katherine ihre eigene Kongregation ins Leben: Die Schwestern des Heiligen Sakraments engagierten sich neben Indigenen besonders für die unterdrückte Schwarze Bevölkerung. Katherinas Arbeit schuf ihr auch viele Feinde: Rassisten bekämpften ihr Werk und bedrohten sie mit dem Tod. Insgesamt gründete Katherine 145 Missionen, 50 Schulen für Schwarze und 12 Schulen für indigene Kinder. Ihre bekannteste Gründung, die Xavier Universität von Louisiana, ist die einzige historisch Schwarze katholische Hochschule der USA. Katherine starb am 3. März 1955 und wurde im Jahr 2000 heiliggesprochen.


Auf dem Foto sieht man Katharine Drexel. 

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