Warum Jesus am Kreuz gestorben ist
Aufgekreuzt - 13.07.2026 (00:25:55)

Warum Jesus am Kreuz gestorben ist

Dass Jesus für die Menschen am Kreuz gestorben ist, gehört zu den zentralen Inhalten des christlichen Glaubens. Nur: Was bedeutet das? Darüber spricht Host Christoph Paul Hartmann mit der Fribourger Dogmatikerin Veronika Hoffmann.
Player wird geladen ...
Kalenderblatt
Pater Pio

Pater Pio

Pietro von Ischetella, dem Provinzialmeister der Kapuziner, reichte es. Das bunte Treiben um diesen Ordensmann ging ihm eindeutig zu weit. Und diesen Ordensmann nannten alle Padre Pio (1887-1968). Der Sohn eines einfachen Bauern aus dem Süden Italiens war mit 16 Jahren den Kapuzinern beigetreten und 1910 zum Priester geweiht worden. Wegen Padre Pios schwacher Gesundheit hatten ihn seine Oberen in ein Kloster im ärmlichen Vorgebirge von Apulien gesandt. Immer wieder machte Padre Pio mystische Erfahrungen und soll 1918 erstmals die Wundmale Christi (Stigmata) empfangen haben. Kurz darauf setzte ein ungeahnter Kult um den Kapuziner ein: Internationale Zeitungen berichteten über ihn, täglich strömten Hunderte Gläubige ins Kloster und von Padre Pio berührte Gegenstände kursierten als Reliquien. Daraufhin untersagte der Provinzialmeister Laien den Zugang zum Kloster – doch die Verehrung riss nicht ab. In den 1920er überlegte der Vatikan mehrmals, den Kapuziner an einen anderen Ort zu senden. Padre Pio aber genoss Unterstützung in der faschistischen Bewegung und der Vatikan fürchtete die Reaktion der Bevölkerung. Stattdessen wurde Padre Pio mundtot gemacht: Er durfte weder Beichte hören noch öffentlich Messe feiern. Erst 1964 wurde er kirchlich voll rehabilitiert. Die Gläubigen verehrten den charismatischen Seelsorger für seine heilenden und prophetischen Fähigkeiten. Papst Johannes Paul II., selbst ein Bewunderer Padre Pios, sprach den Kapuziner 2002 heilig. Heute ist er der vielleicht beliebteste Heilige des Landes. 

Thema
Papst Leo XIV. winkt lächelnd im September 2025 auf dem Petersplatz im Vatikan.

Papst Leo XIV.

Seit dem 8. Mai 2025 ist Robert Francis Prevost der 267. Bischof von Rom. Der US-Amerikaner gab sich den Namen Leo XIV. Auf dieser Themenseite bündelt katholisch.de die Berichterstattung über das amtierende Oberhaupt der römisch-katholischen Kirche.
Thema
Bischöfe bei einer Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz.

Vollversammlungen

Zweimal im Jahr trifft sich die Deutsche Bischofskonferenz zu Vollversammlungen. Die teilnehmenden Bischöfe beraten und entscheiden dort über wichtige kirchliche Themen und Ereignisse. Die Themenseite bündelt die Berichterstattung von katholisch.de zu den Versammlungen.
Thema
Organspende

Organspende

Die Versuche, Organe oder Gewebe zu transplantieren, gehen bis in das 17. Jahrhundert zurück. Weltweite Erfolge stellten sich jedoch erst ab 1954 ein, als in den USA eine Niere transplantiert wurde. Seitdem ist die medizinische Technik immer besser, ausgefeilter und präziser geworden. Daher verlaufen Organtransplantationen heutzutage meistens ohne größere Komplikationen. Doch finden sich kaum Spender und der Bedarf an Organspenden ist hoch. In dieser Themenseite sammelt katholisch.de alle Informationen zum Thema "Organspende".